Flüchtlinge bauen schlaue Möbel & Designobjekte

20170419 Foto Scheckuebergabe

Im Projekt „bockwerk“* bauen Flüchtlinge an ihrer Zukunft. Dafür gibt es von der Privatstiftung Wiener Flüchtlingshilfe eine Förderung in Höhe von 20.000 Euro.

Bei „bockwerk“*, einem Ableger des Vereins Ute Bock, fertigen Flüchtlinge in Zusammenarbeit mit ArchitektInnen und DesignerInnen Möbelstücke und Designobjekte mit Pfiff. Etwa das „smartbeet“: Das intelligente Hochbeet aus heimischen Hölzern alarmiert seine Besitzerin oder seinen Besitzer am Smartphone, wenn sich z.B. der Bewässerungstank leert.


Steigende Nachfrage

Die Nachfrage nach den Produkten von „bockwerk“ steigt ebenso wie die nach einer Tätigkeit im derzeit fünfköpfigen Team. Denn hier haben auch Menschen, die sich noch im Asylverfahren befinden, die Möglichkeit, einer sinnvollen Beschäftigung nachzugehen und ihre Deutschkenntnisse in der Praxis zu verbessern. Daher möchte „bockwerk“ sich räumlich und personell vergrößern.


Die Stiftung Wiener Flüchtlingshilfe unterstützt dieses Vorhaben mit 20.000 Euro. Anlässlich der symbolischen Scheckübergabe gratulierten die Vorstandsmitglieder Susanne Winkler, Georg Baumann und Roland Haller „bockwerk“-Gründer Christian Penz zum gelungenen Projekt.

*„bockwerk“ ist jetzt „NUT & FEDER“: unter dem Namen „NUT & FEDER“ wird das Werkstatt-Projekt als Social Business selbstständig weitergeführt.

Mentoring-Projekt: Flüchtlinge lernen von “großen Geschwistern”

Scheckübergabe

Der Verein Big Brothers Big Sisters Österreich hat ein Mentoring-Projekt für junge Menschen mit Fluchterfahrung ins Leben gerufen.  Die Privatstiftung Wiener Flüchtlingshilfe unterstützt diese Initiative.

Das Projekt “You & Me – Junge Flüchtlinge ins Leben begleiten”  sieht sich als nachhaltige Maßnahme zur sozialen und ökonomischen Integration von jungen Flüchtlingen in Wien. Dabei vermittelt und begleitet der Verein Big Brothers Big Sisters Österreich ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren, die Flüchtlingskindern und -jugendlichen im Alter von sechs bis 22 Jahren ein “Großer Bruder” oder eine “Große Schwester” in der neuen Heimat sind.

Ungeteilte Aufmerksamkeit

Je eine Mentorin beziehungsweise ein Mentor und ein Flüchtling bilden dabei ein sogenanntes Tandem. Die Idee dahinter: Durch das Mentoring erfahren die jungen Menschen im direkten Austausch Aufmerksamkeit und Wertschätzung, die sich positiv auf die Entwicklung und Integration in Wien auswirkt.

Im persönlichen Austausch werden Deutschkenntnisse, soziale Kompetenz und schulische Entwicklung gefördert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lösen gemeinsam mit ihren Mentorinnen beziehungsweise Mentoren konkrete Alltagsprobleme, wie zum Beispiel Amtswege oder Vorstellungsgespräche, lernen kulturelle Werte kennen und entwickeln Zukunftsperspektiven. Zudem profitiert der junge Flüchtling von einem positiven Rollenvorbild.

Von der Stiftung Wiener Flüchtlingshilfe wird das Projekt mit 10.000 Euro gefördert. Anlässlich der symbolischen Scheckübergabe gratulierten die Vorstandsmitglieder der Stiftung Georg Baumann, Roland Haller und Susanne Winkler den Big Brothers Big Sisters Österreich-VertreterInnen Oliver Wenninger, Margarita Hatziioannu und Sarah Straub.

“New Here.”: Interaktiver Stadtplan für Flüchtlinge

Georg Baumann, Roland Haller und Susanne Winkler, Mitglieder des Stiftungsvorstandes, mit den „New Here.“-VertreterInnen Katherine Thompson, Petr Kudelka, Manuel Grohs und Anna Müller-Funk

Das innovative Projekt soll Flüchtlingen in Wien Orientierung und Ankommen erleichtern. Dafür gab es jetzt 10.000 Euro Förderung von der Privatstiftung „Wiener Flüchtlingshilfe“.

Im Rahmen dieses Projektes hat eine Gruppe aus Menschenrechts- und Mapping-ExpertInnen, ProgrammiererInnen, GrafikerInnen, KünstlerInnen und FotografInnen einen interaktiven Stadtplan entwickelt.

Über Piktogramme können Flüchtlinge durch die verschiedenen Kategorien Schule/Bildung, Gesundheit, Arbeit, Geld/Administratives, Asylverfahren, Freizeitangebote und Wohnen navigieren, zusätzlich helfen mehrsprachige Beschreibungen. 

In diese Kategorien können Hilfsorganisationen, Initiativen und Bildungseinrichtungen ihre Angebote für Flüchtlinge eintragen. Gleichzeitig unterstützt NewHere. auch Menschen, die dabei helfen möchten, passende Initiativen zu finden, in die sie sich einbringen können. Ziel der dynamischen Plattform ist es, Flüchtlingen ihr Ankommen in der Stadt möglichst einfach zu machen und die Zivilgesellschaft zu stärken und zu entlasten.

Anlässlich der symbolischen Scheckübergabe gratulierten die Mitglieder des Stiftungsvorstandes den VertreterInnen des Vereins NewHere. zu 10.000 Euro Förderung seitens der Privatstiftung „Wiener Flüchtlingshilfe“.

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